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Autor: Michael

Wichtige Information zu unserer Bankverbindung bei der Sparkasse Dieburg

Wir möchten Sie darüber informieren, dass sich aufgrund der Fusion der Sparkassen Dieburg und Darmstadt unsere Kontodaten wie folgt geändert haben:

Sparkasse Darmstadt und Dieburg
IBAN DE58 5085 0150 0057 0093 00
BIC HELADEF1DAS

Bitte verwenden Sie ab sofort diese neue Bankverbindung für alle zukünftigen Zahlungen.

Selbstverständlich werden Überweisungen an unsere bisherige IBAN weiterhin automatisch weitergeleitet und kommen nach wie vor bei uns an.
Dennoch bitten wir Sie, Ihre Unterlagen entsprechend zu aktualisieren, um einen reibungslosen Zahlungsverkehr sicherzustellen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Versorgung mit Heizöl und Kraftstoffen in Deutschland ist gesichert

Die militärische Eskalation in der Golfregion sorgt für erhebliche Verunsicherung an den internationalen Energiemärkten. An den Rohölmärkten ist es infolge der geopolitischen Unsicherheiten zu spürbaren Markt- und Preisbewegungen gekommen, die sich auch auf verarbeitete Produkte wie Benzin, Diesel oder Heizöl hierzulande auswirken.

Internationale Märkte von Unsicherheiten geprägt
Die weiteren Entwicklungen an den Rohölmärkten sind derzeit schwer zu prognostizieren und im Wesentlichen vom Konfliktverlauf in der Golfregion abhängig. Entsprechend könnte auch die Preisentwicklung an den internationalen Märkten weiterhin von Unsicherheiten geprägt sein. Nach Einschätzung von UNITI ist die Versorgungslage in Deutschland stabil. Die internationale Rohölversorgung ist breit diversifiziert, Importstrukturen sind vorhanden und funktionsfähig. Auch die logistischen Prozesse im Binnenmarkt laufen regulär. Darüber hinaus werden über den Erdölbevorratungsverband Vorräte an Erdöl und Erdölerzeugnissen (Benzin, Dieselkraftstoff, Heizöl EL und Flugturbinenkraftstoff) im Umfang von mindestens 90 Tagen der entsprechenden Nettoimporte von Rohöl und Mineralölprodukten, bezogen auf das vorangegangene Jahr und ausgedrückt in Rohöläquivalenten, gehalten.

Bevorratung erhöht Handlungsspielraum für Heizölkunden
Im Wärmemarkt bietet die Möglichkeit der Eigenbevorratung einen besonderen Stabilitätsfaktor: Haushalte mit Ölheizung verfügen über eigene Tanks und können ihren Einkauf flexibel gestalten. Diese Struktur erhöht die Resilienz des Systems und schafft Handlungsspielraum für Verbraucherinnen und Verbraucher. Haushalte mit ausreichendem Füllstand verfügen über zeitlichen Spielraum und können die weitere Marktentwicklung gerade angesichts des bevorstehenden Endes der Heizperiode beobachten. „Die Möglichkeit der Bevorratung ist ein wesentlicher Vorteil von Heizöl. Verbraucherinnen und Verbraucher können selbst entscheiden, wann sie welche Mengen bei welchem regionalen Anbieter kaufen und damit Preisschwankungen strategisch begegnen“, so Dirk Arne Kuhrt, Geschäftsführer des UNITI-Kompetenzbereichs Wärmemarkt.

Auswirkungen auf den Kraftstoffmarkt
Auch im Kraftstoffmarkt sind die Strukturen und die Versorgungslage stabil. Deutschland verfügt über funktionierende Lieferketten und gut ausgebaute Raffinerie- und Lagerkapazitäten. Die Preise an den Tankstellen werden von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst, Ausschläge an Rohstoffmärkten zählen dazu und sind grundsätzlich nicht ungewöhnlich.

Quelle: UNITI Bundesverband EnergieMittelstand e.V.

Heizen mit erneuerbaren Flüssigbrennstoffen: UNITI begrüßt Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz

Die Bundesregierung hat ihre Eckpunkte für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) beschlossen und damit einen grundlegenden Kurswechsel in der Wärmepolitik eingeleitet. Das bisherige „Heizungsgesetz“ soll abgeschafft und die starre 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien gestrichen werden. Künftig sollen Eigentümerinnen und Eigentümer beim Heizungstausch wieder frei über die für sie passende Technologie entscheiden können. Für den Gebäudebestand eröffnet dies neue Perspektiven für den Einsatz erneuerbarer Flüssigbrennstoffe.

Der UNITI Bundesverband EnergieMittelstand e.V. begrüßt diese Neuausrichtung ausdrücklich. „Die Abkehr von pauschalen Vorgaben und der Verzicht auf die starre 65-Prozent-Regel sind ein wichtiges Signal für mehr Praxisnähe und Technologieoffenheit im Wärmemarkt“, erklärt Dirk Arne Kuhrt, Geschäftsführer Wärmemarkt bei UNITI. „Die vorgeschlagenen Regelungen geben Hauseigentümern wieder mehr Entscheidungsspielraum – und sie erkennen explizit die Potenziale erneuerbarer Flüssigbrennstoffe an.“

Erneuerbare Flüssigbrennstoffe als CO2-neutrale Wärmeversorgung
Dem Eckpunktepapier zufolge können Gas- und Ölheizungen künftig weiter eingebaut werden, sofern sie einen wachsenden Anteil CO₂-neutraler Brennstoffe nutzen („Bio-Treppe“). Ab 2029 ist ein Mindestanteil von 10 Prozent vorgesehen, der bis 2040 in weiteren Schritten ansteigt. Damit wird der Transformationspfad klar definiert, ohne funktionierende Heizsysteme vorzeitig außer Betrieb zu setzen. „Aktuell gibt es in Deutschland über 5 Mio. Ölheizungen im Gebäudebestand. Besonders in ländlichen Regionen brauchen wir für diese Lösungen, die wirtschaftlich tragfähig und technisch umsetzbar sind. Die Beimischung erneuerbarer Flüssigbrennstoffe in steigenden Anteilen ermöglicht deutliche CO₂-Minderungen, ohne dass Millionen Haushalte einen aufwendigeren Systemwechsel bei ihrer Heizungsanlage durchführen müssen“, so Kuhrt.

Grünheizölquote nimmt Inverkehrbringer in die Verantwortung
Die vorgesehenen Bio-Anteile sollen nicht durch einzelne Verbraucher sichergestellt werden, sondern über eine Grün-Quote, die die Brennstoffinverkehrbringer in die Pflicht nimmt. Damit wird der Anteil klimafreundlicher Brennstoffe systematisch im Markt erhöht. „Als Branche sind wir bereit, unseren Beitrag zu leisten. Die Grünheizölquote schafft einen klaren Rahmen für den Hochlauf erneuerbarer Flüssigbrennstoffe. Das ist ein marktwirtschaftlicher und planbarer Ansatz, den wir bereits seit Längerem fordern“, betont Kuhrt.

Planungssicherheit für Eigentümer und Mittelstand
Mit der Streichung der 65-Prozent-Vorgabe und dem Verzicht auf pauschale Betriebsverbote wird ein zentraler Konflikt im Wärmemarkt entschärft. Viele Eigentümerinnen und Eigentümer hatten Investitionen zurückgestellt, weil Unsicherheit über die regulatorischen Vorgaben bestand.
„Investitionen in moderne Heiztechnik brauchen Vertrauen und verlässliche Rahmenbedingungen. Die neuen Eckpunkte schaffen hierfür bessere Voraussetzungen, für Eigentümer ebenso wie für den mittelständischen Energiehandel“, so Kuhrt.

Quelle: UNITI Bundesverband EnergieMittelstand e.V.

Achtung: Online-Fakeshops aktiv! – Augen auf beim Heizölkauf!

Aktuell sind sogenannte Online-Fakeshops aktiv, die bei Online-Bestellungen für Waren Niedrigstpreise versprechen, Vorkasse fordern, dann selbstverständlich nicht liefern und so zu einer bösen Kundenfalle werden. Das Problem gibt es leider auch bei Heizölangeboten. Wir möchten Sie darüber informieren, wie Sie Online-Fakeshops und Fake-Webseiten erkennen können und sich so besser vor Betrug bei einer Heizöl-Bestellung schützen können:

1. Online-Fakeshops weisen auffällig niedrige Preise aus

Wenn der angebotene Preis unrealistisch niedrig ist oder sehr deutlich von üblichen Marktpreisen abweichen, ist Vorsicht geboten.

2. Online-Fakeshops fordern Vorkasse oder hohe Anzahlungen

Online-Fakeshops verlangen sofortige Überweisung, mitunter auf ein ausländisches Konto, oder auf Konten, die nicht zum vermeintlichen Unternehmen passen. Seriöse Händler bieten sichere Zahlungsmethoden an – nicht ausschließlich Überweisung im Voraus.

3. Online-Fakeshops missbrauchen reale Unternehmensdaten

Hinweise auf mögliche Fake-Webseiten:

  • Das Impressum ist unvollständig oder kopiert.
  • Eine echte Firmenadresse fehlt.
  • Name, Telefonnummer oder Handelsregistereintrag passen nicht zusammen.
  • Logos und/oder Handelsregistereinträge werden illegal kopiert.
  • gestohlene oder gefälschte Zertifikate werden verwendet.
  • Formulierungen sind schlecht übersetzt, juristisch unvollständig oder widersprüchlich.

4. Online-Fakeshops weisen auffällige Domain-Strukturen auf

  • Betrügerische Webseiten (Domains) existieren nur wenige Wochen.#
  • Betrügerische Webseiten (Domains) enden mitunter nicht mit der Länderkennung „.de“ oder verwenden ungewöhnliche Namen.
  • Kontaktadressen sind anonymisiert oder zeigen auf nicht existente Standorte.
  • Abweichende Schreibvarianten bei bekannten Namen für Webseiten werden häufig missbräuchlich genutzt (Wechsel bei Klein- und Großschreibung, Leerzeichen oder andere Abwandlungen).

5. Bei Online-Fakeshops besteht keine telefonische Erreichbarkeit

Wenn Sie niemanden sprechen können oder die Nummer ins Ausland führt, sollten Sie bei der Bestellung besondere Vorsicht walten lassen.

So schützen Sie sich besser vor Online-Fakeshops:

  • Überzeugen Sie sich von der Authentizität des Heizölanbieters, wenn Sie Online-Angebote nutzen möchten, z.B. durch eine telefonische Nachfrage.
  • Kaufen Sie Heizöl am besten bei Ihnen bekannten, regionalen oder überprüfbaren Anbietern.
  • Vergleichen Sie Preise und achten Sie auf seriöse Preisniveaus.
  • Prüfen Sie das Impressum des Online-Anbieters und die Kontaktdaten sehr sorgfältig.
  • Leisten Sie keine Vorkasse, wenn Sie den Anbieter nicht eindeutig identifizieren können.

Warum wir Sie informieren

Online-Fakeshops verwenden mitunter auch gestohlene Namen und Daten echter Mineralölhändler, um Seriösität vorzutäuschen. Auch wir und andere Unternehmen der Branche können hiervon betroffen sein, ohne etwas damit zu tun zu haben und ohne davon zu wissen.

Mit dieser Information möchten wir dazu beitragen, Sie vor Betrug durch Online-Fakeshop-Angebote so gut wie möglich zu schützen – damit Sie Ihr Heizöl wie gewohnt auch zukünftig sicher, zuverlässig, bequem und ohne Risiko beziehen können.

Für Fragen stehen wir gern zur Verfügung.